Abstandverstösse

Sie erhalten einen Bußgeldbescheid über einen Abstandsverstoß?
Ihrer Meinung nach haben Sie den Abstand aber eingehalten?


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Abstandsverstöße können für Betroffene im Extremfall außerordentliche Auswirkungen haben, da neben hohen Bußgeldern auch ein Fahrverbot von bis zu drei Monaten ausgesprochen werden kann. In Fällen von Abstandsverstößen gilt: je näher man seinem Vordermann auffährt, umso höher, teilweise drastischer sind die Folgen für den Betroffenen. Die angesetzten Maßstäbe bei der Bestrafung von Abstandsverstößen sind dabei die Zehntel-Werte des halben Tacho-Werts (also der gefahrenen Geschwindigkeit).

Die ausgesprochenen Strafen beginnen bei gefahrenen Geschwindigkeiten über 130 km/h bei 100 € und einem Punkt (Abstand zum Vordermann kleiner als 5/10 des halben Tachowertes) und gehen bis 400 €, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot (Abstand zum Vordermann kleiner als 1/10 des halben Tachowertes).


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Im ungünstigsten Fall kann das für Sie bedeuten, dass etwa ein halber Meter für Sie den Unterschied zwischen lediglich Bußgeld und Bußgeld plus Fahrverbot macht.

Bei Abstandsverstößen sollte immer auf das allgemeine Verkehrsgeschehen während der Messung geachtet werden. War es dem betroffenen Fahrer z. B. überhaupt möglich, einen Abstandsverstoß zu vermeiden?

Aus diesen Gründen sollten Sie eine Anschuldigung bezüglich eines Abstandsverstoßes nicht einfach hinnehmen, sondern den Vorwurf von uns noch einmal überprüfen lassen.

Wird Ihnen per Bußgeldbescheid ein Abstandsverstoß vorgeworfen? Dann melden Sie sich innerhalb von einer Woche bei uns. Wir finden für Sie heraus, ob die Anschuldigung und das Bußgeld für einen Abstandsverstoß berechtigt sind, oder ob eventuell eine Fehlmessung vorliegt.

Beachten Sie außerdem: Sollten Sie verkehrsrechtsschutzversichert sein, fallen Ihnen außerdem keine Kosten für unsere Arbeiten an.